top of page

Weihnachtswörter in Bewegung – Sprache mit allen Sinnen erleben

Der Dezember steckt voller besonderer Wörter: Tanne, Kerze, Stern, Plätzchen, Schlitten, Engel…

Wenn Kinder diese Begriffe nicht nur hören, sondern auch sehen, fühlen und bewegen, verankern sie sich viel besser im Wortschatz.


In diesem Beitrag erhältst du praxiserprobte Methoden, wie du Weihnachtsvokabular körperlich erarbeiten kannst – ideal für Kita und Schuleingangsphase.



⭐ 1. Wörter groß machen

Zu jedem Wort wird eine passende Körperhaltung gewählt:


  • Tanne: Arme nach oben, Finger gespreizt

  • Kerze: Kerzengerade stehen

  • Stern: Beine & Arme breit


Wort, Artikel und Bewegung werden gemeinsam gesprochen.



⭐ 2. „Sag das Wort – mach die Bewegung!“ (Verben + Nomen)

Du zeigst eine Karte, die Kinder bewegen das Wort:


  • der Schlitten → rutschen

  • die Schneeflocke → schweben

  • die Glocke → läuten (Arme schwingen)



⭐ 3. Weihnachts-Stationen

An jeder Bewegungsstation gibt es eine Karte + passende Aufgabe:


  • Sternenpfad: balancieren

  • Rentiergalopp: Hüpfen

  • Engelsflügel: Armkreise


Dabei werden einfache Satzmuster geübt:

„Ich gehe zum Stern.“ – „Ich fliege wie ein Engel.“



⭐ 4. Kleine Weihnachts-Bewegungsgeschichte

Zum Beispiel: „Der kleine Wichtel sucht den Weihnachtsbaum“.

Die Kinder bewegen jede Szene: schleichen, suchen, klettern, pusten, staunen.

Zwischendurch wird Bildmaterial gezeigt oder Wörter wiederholt.



⭐ 5. Sprachimpulse im Advent

  • „Was passt zusammen?“ (Kerze – warm / Tanne – grün / Schnee – kalt)

  • „Wie klingt das Wort?“ (Silben klatschen)

  • „Wie fühlt es sich an?“ (heiß, kühl, weich, hart)

  • „Wo steht die Kerze?“ (Präpositionen)



🎄

Fazit

Weihnachtliche Sprache lebt von Emotionen, Bildern und Bewegung. Wenn Kinder Weihnachtswörter körperlich erleben, bleiben sie dauerhaft im Wortschatz und machen die Adventszeit zusätzlich magisch.

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Kommentare


bottom of page