Weihnachtswörter in Bewegung – Sprache mit allen Sinnen erleben
- romanahummer
- 28. Nov. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Der Dezember steckt voller besonderer Wörter: Tanne, Kerze, Stern, Plätzchen, Schlitten, Engel…
Wenn Kinder diese Begriffe nicht nur hören, sondern auch sehen, fühlen und bewegen, verankern sie sich viel besser im Wortschatz.
In diesem Beitrag erhältst du praxiserprobte Methoden, wie du Weihnachtsvokabular körperlich erarbeiten kannst – ideal für Kita und Schuleingangsphase.
⭐ 1. Wörter groß machen
Zu jedem Wort wird eine passende Körperhaltung gewählt:
Tanne: Arme nach oben, Finger gespreizt
Kerze: Kerzengerade stehen
Stern: Beine & Arme breit
Wort, Artikel und Bewegung werden gemeinsam gesprochen.
⭐ 2. „Sag das Wort – mach die Bewegung!“ (Verben + Nomen)
Du zeigst eine Karte, die Kinder bewegen das Wort:
der Schlitten → rutschen
die Schneeflocke → schweben
die Glocke → läuten (Arme schwingen)
⭐ 3. Weihnachts-Stationen
An jeder Bewegungsstation gibt es eine Karte + passende Aufgabe:
Sternenpfad: balancieren
Rentiergalopp: Hüpfen
Engelsflügel: Armkreise
Dabei werden einfache Satzmuster geübt:
„Ich gehe zum Stern.“ – „Ich fliege wie ein Engel.“
⭐ 4. Kleine Weihnachts-Bewegungsgeschichte
Zum Beispiel: „Der kleine Wichtel sucht den Weihnachtsbaum“.
Die Kinder bewegen jede Szene: schleichen, suchen, klettern, pusten, staunen.
Zwischendurch wird Bildmaterial gezeigt oder Wörter wiederholt.
⭐ 5. Sprachimpulse im Advent
„Was passt zusammen?“ (Kerze – warm / Tanne – grün / Schnee – kalt)
„Wie klingt das Wort?“ (Silben klatschen)
„Wie fühlt es sich an?“ (heiß, kühl, weich, hart)
„Wo steht die Kerze?“ (Präpositionen)
🎄
Fazit
Weihnachtliche Sprache lebt von Emotionen, Bildern und Bewegung. Wenn Kinder Weihnachtswörter körperlich erleben, bleiben sie dauerhaft im Wortschatz und machen die Adventszeit zusätzlich magisch.

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